PORTRAITWERK SCHWEIZ. Ein künstlerisches Programm. Ohne Kunstlicht, ausschliesslich mit analoger Kamera, so wird seit 1990 dieses Projekt in einem national bedeutsamen Umfang, kontinuierlich ausgestaltet und erweitert. Gemäss Sonderdruck zum Projekt umfasst das Portraitwerk 50 Serien, eingeteilt in 4 grosse Werkgruppen, „ein enzyklopäischen Gesamtvorhaben“ (Roger Fayet, Direktor des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft, SIK, Zürich/Lausanne). Vereint im grossen Werk (1990-2020) sind Menschendarstellungen im Profil, in Halbkörperansicht, aus der Nahperspektive etc., auch Darstellungen aus allen Landesteilen, allen Altersgruppen, zudem Portraits, die verschiedene Berufsgruppen behandeln oder einen bestimmten Aspekt „belichten“ – als souveräne Verneigung gegenüber der Schweiz als visuelles Zeichensystem. Seit Ende 2018 liegt die Edition „Selection 192“ vor, eine besondere Auswahl. Schon mit diesem ersten Einblick (192 Prints) erschafft sich die Portraitkunst von C.S. einen ureigenen Bildraum, in den die Phantome der Selfies niemals eindringen können. Gegenwärtig ist die finale, grossformatige Edition zum Gesamtwerk in Arbeit, gewissermassen ein Vermächtnis (501 Prints). Zum Sommer 2019 erscheint dazu – mehrsprachig –  eine aktualisierte Broschüre mit weiteren Details, u.a. zum Mappenkonzept. Eine gesonderte, bewusst englischsprachige Website ist aufgeschaltet. Denn es geht auch um Portraitkunst im europäischen Kontext.

Alle Silbergelatineprints in Handarbeit. Sie kommen aus dem Labor der langjährigen Printerin von Christian Scholz, Ursula Heidelberger, Laboratorium, Zürich.

 

 

„Die Situation“, Schweiz 2006

„Auf dem Schiff“, Schweiz 2002

„Der Wille“, Schweiz 2007

„Der Blick des Sammlers“, Schweiz 2013

„Widerstand“, Schweiz 2014